Trainingsstätte


Shaolin Gelsenkirchen e.V.
Waldemar Basner
Brößweg 16
45897 Gelsenkirchen

Mobil: 0163 46 86 505
E-Mail: w.basner@shaolin-gelsenkirchen.de

Postanschrift


Shaolin Gelsenkirchen e.V.
Waldemar Basner
Am Heimannshof 26
45968 Gladbeck

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Dienstag:
Kleinkinder
(3-6 Jahre)
16:15 - 17:15 Uhr

Kinder
(6-12 Jahre)
17:30 - 18:30 Uhr

Jugendliche und Erwachsene
(ab 12 Jahre)
18:45 - 20:45 Uhr
Donnerstag:
Kinder
(6-12 Jahre)
17:30 - 18:30 Uhr

Jugendliche und Erwachsene
(ab 12 Jahre)
18:45 - 20:45 Uhr
Samstag:
Jugendliche und Erwachsene
(ab 12 Jahre)
11:00 - 13:00 Uhr
An Feiertagen findet kein Training statt!
In seltenen Fällen kann ein Training ausfallen (Seminare, Prüfungen...).
Bitte beachtet unsere Ankündigungen!

Shaolin Gelsenkirchen e.V.

Shaolin Kung Fu

Shaolin Gong Fu, Shaolin Kung Fu, Shaolin – Faust, Shaolin – Boxen, Quan Fa

Mit diesen Bezeichnungen meint man im Dschungel der unzähligen Kung Fu Stile, immer das Kung Fu aus „dem Shaolin Kloster“, der Provinz Henan, China. Im Mittelalter gab es zwar mehrere Klosteranlagen mit diesem Namen, sie waren jedoch alle mit dem Hauptableger im Norden verbunden. Das Hauptkloster selbst wurde auf Befehl des damaligen Kaisers Hsiaowen zu Ehren des indischen Mönchs Batuo im Jahre 495 n. Chr. gebaut. Kaiser Hsiaowen wollte den weisen Mönch Batuo immer in seiner Nähe haben denn er war dem buddhistischen Glauben sehr zugetan. Von dieser Klosteranlage sollte der Buddhismus verbreitet werden. Den Namen „Shaolin“ erhielt das Kloster auf Grund seiner Lage in einem kleinen Wald (Shao Lin - junger Wald)

Der ursprüngliche, nördliche Stil des Shaolin Quan (Quan Fa) entwickelte sich mit Eintreffen des indischen Mönches Bodhidharma (Tamo ) um 520 n. Chr. im Kloster Shaolin. Im Haoshan Gebirge, am Fuße des Berges Song , unterrichtete Bodhidharma die Übungen des Yi Jing Jin (Muskeltransformation) Xi Sui Jing (waschen des Knochenmark) und Shiba Luohan Shou (18 Hände der Schüler Buddhas). Er selbst meditierte neun Jahre in einer Höhle oberhalb des Kloster und schuf dort eine der Grundlagen für das spätere Shaolin Quan. Dieser Kung Fu Stil (Gong Fu) ist bis auf wenige Ausnahmen gradlinig und hat viel wechselreiche Techniken, die Körper und Geist positiv beeinflussen. Die große Vielfalt an Bewegungen entwickelt Muskelkraft, Schnelligkeit, Flexibilität und fördert die Funktion der inneren Organe. Bewegungskomplexe gegen imaginäre Gegner sind zu so genannten Formen (Tao Lu) zusammen gefasst, jedoch nicht zu verwechseln mit Shaolin Wushu. Bewegungsabläufe und Bewegungsmuster sind hierbei immer vorgegeben. Die Bewegungen können dabei von schnell bis langsam variieren und von sanfter bis zu großer Anspannung reichen. Einige übermittelte Formen sind bereits über 1000 Jahre alt wie z.B. die Form Taizu Chang Quan.

Es gibt unzählige Handformen in Shaolin, wie z.B. Wu Bu Quan, Lian Huan Quan oder Ba Ji Quan, die man in einer Shaolin Schule immer finden wird. Die zehn ältesten und berühmtesten Handformen sind Xiao Hong Quan, Tongbei Quan, Qi Xing Quan, Da Hong Quan, Pao Quan, Chao Yang Quan, Liuhe Quan, Meihua Quan, Luohan Quan und Jing Gang Quan. Jede dieser Box-Formen hat spezielle Eigenschaften und besitzt ihren eigenen Charakter. Es wird immer versucht eine Beziehung zwischen Mensch, Natur und Universum herzustellen. Das Shaolin Quan dient daher der ganzheitlichen Schule der äußeren Kampfkunst.

Neben den traditionellen Handformen gibt es auch das Shaolin Xing Quan (Tierimitationsboxen). Verkörpert durch die Mönche von Shaolin sind diese berühmt und einzigartig. Durch Beobachtung in der Natur und Nachahmung von wilden Tieren fanden viele Tierformen ihren Weg ins Kloster. Wichtige Formen sind die des Tiger (Hu), Leopard (Bao), Schlange (She), Kranich (He) und des Drachen (Long). Diese fünf Tierbewegungen findet man z.B. auch in der Form „ Wu Xing Quan“ , die wiederum eng mit der Fünf Elementen Lehre ( Erde, Feuer, Wasser, Metall und Holz ) sowie der Ying – Yang Theorie (TCM) verbunden ist. Weitere Formen wie z B. die des Affen (Hou), Adler (Ying) oder die der Gottesanbeterin (Tang Lang) sind ebenfalls hier verwurzelt.

Waffen

Waffen des Shaolin

Im Shaolin Quan Kung Fu werden beim Training eine Vielfalt von traditionellen Waffen benutzt. Oft redet man von den „18 Grundlegenden Waffen der Shaolin“, die man in lange , kurze, flexible und werfende einteilt. Die vier wichtigsten Grundwaffen sind Stock, Säbel (Breitschwert), Speer und gerades Schwert, die man in jeder traditionellen Kung Fu Schule finden wird. Jede traditionelle Waffe hat eine eigene Handhabung und einen eigenen Charakter. Man unterteilt auch hier in Lang ( Stock, Speer) und Kurzwaffen (gerades Schwert, Säbel).

Stock (Gun)
Der Stock (Gun), ursprünglich der Wanderstab der Shaolin Mönche, auch zum tragen von Wassereimern benutzt, gilt als „ Ahnherr“ und ist damit die älteste aller Shaolinwaffen. Er ist in der Hand eines Meisters eine fürchterliche Waffe.

Speer (Qiang)
Der Speer (Qiang) ist der „König“ der Waffen, dessen Spitze wie der Kopf einer Schlange immer wieder schnell nach vorne schießen kann. Wie mit dem Stock auch, deckt man den ganzen Körper ab. Man kann eine große Distanz überbrücken, sowie blocken und stoßen.

Gerades Schwert (Jian, Darn Jian)
Der „General“ der Waffen ist das gerade Schwert (Jian, Darn Jian). Es ist zweischneidig. Mit diesem wird geschnitten, gestoßen, geschlagen oder geblockt. Beim Üben mit dem Schwert braucht man vor allem mit den Armen Geschicklichkeit und Körperbeherrschung.

Säbel (Krummsäbel, Breitschwert)
Der Säbel (Krummsäbel, Breitschwert) ist breiter und schwerer als das gerade Schwert und wird als „Herrscher“ der Waffen bezeichnet. Der Säbel ( Darn Dao, Dao ) wird eng um Kopf und Körper geführt. Es überwiegen Block, Hieb -und Stoßtechniken. Da der Säbel einschneidig ist können Blocktechniken gut mit der Hand unterstützt werden.
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Airflow-Geräte

Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.